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Aktuelles
Einladung zum Workshop „Arbeitsvermittlung für behinderte und chronisch kranke HochschulabsolventInnen” im Jugendgästehaus Hauptbahnhof, Lehrter Straße 68, 10557 Berlin, vom 17.-19. Februar 2012
18. Dezember 2011Der Workshop beleuchtet die relevanten arbeitsmarktpolitischen Instrumente für behinderte und chronisch kranke HochschulabsolventInnen. Insbesondere soll auf die Instrumente der Integrationsfachkräfte (IFK) eingegangen werden, die für die besondere Zielgruppe der schwerbehinderten Menschen zur Verfügung stehen, sowie darauf, welche zusätzlichen Möglichkeiten schwerbehinderte Menschen haben (Persönliches Budget oder Eingliederungs-leistungen).
Problemlagen und aktuelle Geschehnisse sollen dabei Berücksichtigung finden.
Der Workshop soll im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe einen Überblick über die Instrumente der Vermittlung geben sowie ihre Praktikabilität und Grenzen zeigen. Aktuelles und rechtliche Änderungen werden mit einbezogen.
Hier findet ihr die Einladung mit dem vorläufigen Programm (kleine Änderungen vorbehalten) und die Anmeldung. Anmeldefrist ist der 13. Januar 2012.
Einladung zum Workshop: „Psychische Erkrankung als Stigma in der Gesellschaft und an der Hochschule. - Auswirkungen des Stigmas auf den persönlichen Studienalltag“ vom Fr, 09.12. bis So, 11.12.2011 in der Jugendherberge Köln-Deutz
16. November 2011Wir laden euch herzlich zum Workshop „Psychische Erkrankung als Stigma in der Gesellschaft und an der Hochschule. - Auswirkungen des Stigmas auf den persönlichen Studienalltag“ vom 9. - 11. Dezember 2011 in Köln-Deutz ein (Jugendherberge Köln-Deutz, Siegesstr. 5, 50679 Köln).
Es gibt eine Vielzahl von Studierenden mit den unterschiedlichsten psychischen Beeinträchtigungen, die, bedingt durch äußere Faktoren (Studiengebühren, Einführung der stark reglementierten Bachelor-/Master-Studiengänge), zunehmend als eigene Gruppe an der Hochschule sichtbar werden. Doch das „Outing“ als „psychisch krank“, das z. B. zum Erhalt vom Studien- und Prüfungsmodifikationen notwendig ist, stellt für viele „Betroffene“ ein Problem dar. Dies liegt vor allem an der immer noch starken Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen in unserer Gesellschaft.
Im Workshop wollen wir daher einen Einblick in Geschichte und Gegen-wart der Stigmatisierung der psychisch erkrankten Menschen in unserer Gesellschaft vermitteln, Rückschlüsse auf den Umgang mit „psychischer Erkrankung“ an der Hochschule ziehen (Vorurteile, Ängste etc.) und diskutieren, welche Verbesserungen wir uns als psychisch beeinträchtigte Studierende von unseren Mitstudierenden, den DozentInnen als auch von (studentischen) Berater/-innen an der Hochschule wünschen und wie wir dies erreichen können. - Welche Ängste/Befürchtungen gibt es auf Seiten der psychisch erkrankten Studierenden, sich innerhalb der Hochschule zu „outen“? – Welche Ängste/Befürchtungen gibt es auf Seiten studentischer Berater/-innen im Umgang mit psychisch erkrankten Studierenden? – Im Rahmen des Workshops können wir versuchen miteinander ins Gespräch zu kom-men, die Möglichkeit des gegenseitigen, direkten Austauschs von „betroffenen“ Studierenden und Berater/-innen zu nutzen.
Hier findet ihr die Einladung, das Programm , die Wegbeschreibung und das Anmeldeformular .
Einladung zum Workshop: „Diversity als Teil der Hochschulstrategie” vom 4. - 6. November 2011 in Köln-Riehl
28. September 2011Wir laden euch herzlich zum Workshop „Diversity als Teil der Hochschulstrategie” vom 4. - 6. November 2011 in Köln-Riehl ein (Jugendherberge Köln-Riehl, An der Schanz 14, 50735 Köln).
„Diversity“ – also der wertschätzenden Umgang mit der Vielfalt von Menschen – spielt nicht nur im Personalwesen von Unternehmen sondern auch an Hochschulen eine immer bedeutendere Rolle. Teilweise werden unter diesem Schlagwort lediglich die bestehenden Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern und Strategien zur Gewinnung internationaler Studieren-der verknüpft. Andere Hochschulen beziehen tatsächlich alle relevanten Grup-pen in ihre Diversity-Strategien ein. Während dieses Workshops wollen wir Diversity-Konzepte kennen lernen und diskutieren, wie wir diese nutzen kön-nen, um die Situation behinderter und chronisch kranker Studierender zu ver-bessern. Dabei werden bereits an Hochschulen realisierte Elemente von Diversity besondere Beachtung finden.
Hier findet ihr die Einladung mit Programm, Anfahrtsbeschreibung und Anmeldeformular: Einladung Diversity Köln
(Anmeldefrist: 15.10.2010)
Behinderung und Studium auf der Messe “RehaCare” in Düsseldorf
14. September 2011Die BAG Behinderung und Studium e.V. und ihr Kompetenzzentrum “Behinderung - akademische Bildung - Beruf” (kombabb) sind auch in diesem Jahr auf der Messe RehaCare vom 21. bis 24. September 2011 in Düsseldorf vertreten. In Halle 3 am Stand D96 informieren wir über die Möglichkeiten, mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung zu studieren, sowie über unsere Workshops, Seminare und anderen Angebote zum Austausch zwischen behinderten und chronisch kranken Studieninteressierten, Studierenden und Hochschulabsolventen.
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Pressemitteilung und Präsentation zum Workshop „Ist die Pränataldiagnostik die Euthanasie von Morgen?“
29. August 2011Vom 29.07. bis 31.07.3011 fand eine Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Behinderung und Studium e.V. zu „Praxis und Folgen vorgeburtlicher Diagnostik“ in Mainz statt. Die Veranstaltung widmete sich den ethischen und gesellschaftlichen Folgen vorgeburtlicher Diagnostik.
Hier findet ihr die Pressemitteilung von Dr. Harry Kunz.
Pressemitteilung: Pränataldiagnostik: Bloßes „Babyfernsehen“ oder Aussonderung unerwünschter Kinder?
Und hier die Präsentation:
Präsentation Pränataldiagnostik
BAG Bioethik-Workshop: „Ist die Pränataldiagnostik die Euthanasie von Morgen?“,
16. Juni 2011Wir laden euch herzlich zum Workshop ein.
Wird nach dieser Schwangerschaft ein gesundes, nicht behindertes Kind das Licht der Welt erblicken? Die vorgeburtliche Diagnostik beansprucht heute in vielen Fällen, auf diese Fragen eine Antwort geben zu können. Wie genau und zuverlässig sind diese Antworten, welche Folgen haben sie für das ungeborene Kind, für Mütter und Familien? Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat Pränatale Diagnostik? - Werden Mütter von Kindern mit Behinderungen auch oder gerade heute der Unachtsamkeit oder des Leichtsinns bezichtigt? Was tun gegen Selekti-on durch Pränatale Diagnostik? Der Workshop beleuchtet diese und wei-tere Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei es immer wieder Zeit und Raum für Diskussionen und persönliche Stellungnahmen geben wird. Außer einem Fachjournalisten für Gesundheits- und Sozialpolitik, der zeitgleich Mitarbeiter der Schulkampagne „Check … und weg?“ ge-gen Selektion durch Pränatale Diagnostik ist, kommt auch eine Mutter zu Wort. Ganz bewusst hat sich diese Akademikerin dafür entschieden, ein Kind mit Behinderung zu adoptieren und ist bereit, mit uns über ihr Men-schenbild und ihre ganz persönlichen Erfahrungen zu sprechen.
Wir freuen uns auf einen spannenden und erkenntnisreichen Workshop mit euch!
Wann: 29. bis 31. Juli 2011
Wo: Jugendherberge Mainz, Otto-Brunfels-Schneise 1, 55131 Mainz
Hier findet ihr die Einladung, Anmeldung, das Programm und die Wegbeschreibung! 'Einladung, Programm, Wegbeschreibung, Anmeldung'
15 Jahre BAG Behinderung und Studium e.V.!!!
14. April 2011Das muss gefeiert werden!
Im Rahmen des Workshops, der vom 13. bis zum 15. Mai in Berlin stattfinden wird,
werden wir den Samstag Abend dazu nutzen, das 15jährige Bestehen der BAG Behinderung und Studium e.V. mit einem gemeinsamen Buffet zu feiern.
Um dabei zu sein, muss man nicht am Workshop teilnehmen. Eine Email mit der Anmeldung an Sven Drebes (drebes@behinderung-und-studium.de) reicht aus.
Wo: AStA-Raum der Beuth-Hochschule für Technik (Luxemburger Str. 9, Berlin) Wegbeschreibungen
Wann: Samstag, 14. Mai 2011, ca. 18.30 Uhr
(Für das Buffet wird ein Beitrag von 10 bis 15 Euro pro Person erhoben.)
Workshop zum Thema “Der Lebensunterhalt für behinderte und chronisch kranke Studierende”
14. April 2011Wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Workshop ein, der vom 13. bis zum 15. Mai 2011 an der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin stattfinden wird.
Die Einladung, das Programm und die Rückmeldung (bis zum 30. April 2011) findet ihr verlinkt links unter “Aktuelles”!
Der Workshop beleuchtet die verschiedenen Möglichkeiten der Studien-finanzierung und legt einen Schwerpunkt auf die besondere Situation von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit. Es ist gedacht sowohl für Studierende und Studieninteressierte, die ihren eigenen Lebensunterhalt decken müssen, als auch für jene, die andere in ASten, Interessengemeinschaften oder anderen Organisationen beraten und unterstützen.
Rückmeldung (bis zum 30.04.2011)
Was bringt das Bachelor-Studium?
19. Oktober 2010Neuer attraktiver Hochschulgrad oder Schmalspur-Diplom?
Stärkerer Praxisbezug oder “Bulimie-Lernen”?
Straffung und Entrümplung der Studienpläne oder Überforderung der Studierenden?
Mehr Flexibilität in der Karriereplanung oder verschärfte Selektion?
Diese und andere gegensätzlichen Beurteilungen prägen die Diskussion seit Einführung des Bachelors als ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Unser Workshop
„Was bringt das Bachelor-Studium für behinderte Studierende”
vom 03. bis 05.12.2010 im Jugendgästehaus Aasee, Münster
wollen wir uns damit befassen, wie die Bologna-Reform das Studium und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für behinderte und chronisch kranke Menschen verändert hat.
Für Erstsemester und andere Menschen, die sich noch nicht mit den Rahmenbedingungen eines Studiums für behinderte und chronisch kranke Menschen auskennen, bieten wir am Samstagnachmittag eine Einführung.
Einladung zum WorkshopProgramm und Anreise
Anmelde-Formular
Gilt Bologna auch für uns?
24. August 2010- Behinderte und chronisch kranke Studierende stoßen in Europa immer noch an Grenzen -
Oft stehen Studieninteressierte mit Behinderung oder chronischer Erkrankung vor „verschlossenen Hochschultüren“. Selbst diejenigen, die sich den Zugang verschafft haben, sehen sich mit einer Vielfalt von Barrieren konfrontiert. Was machen sehbehinderte oder blinde Studierende, wenn die Lehrenden nur an die Tafel schreiben? Was machen Rollstuhlfahrer/innen, wenn die Seminarräume nur über Treppenstufen zu erreichen sind? Was machen hörgeschädigte Studierende, die in einer Flut von Geräuschen das Wesentliche nicht erfassen können? Durch fehlende geeignete Rahmenbedingungen sind die betroffenen Studierenden häufig auf fremde Hilfe angewiesen. Diese Hilfen sind europaweit höchst unterschiedlich zu beantragen und verfügbar. Während bei den Bildungsabschlüssen im Bologna-Prozess eine Vereinheitlichung der Studienabschlüsse angestrebt wird, wird die [Umsetzung der] Vereinheitlichung in Bezug auf technische, organisatorische und didaktische Barrierefreiheit vernachlässigt.
Im Rahmen des Workshops der BAG Behinderung und Studium vom 19. bis 22. August 2010 in Lutherstadt-Wittenberg trafen sich betroffene Studierende aus Hochschulen des gesamten Bundesgebietes zum Erfahrungsaustausch. Dabei erarbeiteten sie Forderungen für die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Hochschulen in Europa. In Übereinstimmung mit der Behindertenrechtskonvention (BRK) wird „Die eine Hochschule für Alle“ gefordert.
Um dem völkerrechtlichen Anspruch aus der UN-Konvention gerecht zu werden, sind entsprechende Anstrengungen der Hochschulen erforderlich: Nicht die betroffenen Studierenden müssen sich den Gegebenheiten an den Hochschulen anpassen, sondern umgekehrt. Welche Bedingungen an den Hochschulen in Europa vorzufinden sind, kann im Higher Education Accessibility Guide (HEAG) unter
www.european-agency.org/agency-projects/heag
nachgelesen werden. Für den HEAG hatte die BAG-Behinderung und Studium eine Umfrage an 300 deutschen Hochschulen zur Erfassung der Rahmenbedingungen durchgeführt. Bisher haben 37 Hochschulen die Information zur Verfügung gestellt - Die Rückmeldung weiterer Hochschulen ist im Interesse der Studierenden dringend erforderlich.
